Schäden durch Hausbock in Brettschichtleimholz

Hier sehen Sie, wenn es nach den Aussagen des KVH-Verbandes und Herrn Radovic geht, den ersten öffentlich dokumentierten Hausbockbefall in Brettschicht-Leimholz. Das Holz ist technisch getrocknet.

Der Befall geschah durch Übernagen von mindestens 2 Hausbocklarven aus einem Dachschalungsbrett in die obere Lamelle des Brettschicht-Leimbinders. Es wurde von der MPA Eberswalde nachgewiesen, dass keine Imprägnierung vorliegt. Anhand des Fraßmehls war der Befall eindeutig dem Hausbock zuzuordnen, der Befall wurde durch einen Entomolgen bestätigt.

Da den interessierten Kreisen jetzt einige Argumente ausgehen, wird behauptet, dass der Hausbock bei Pilz befallenem Holz aufgetreten ist. Allerdings sagt die zugängliche Literatur nichts darüber aus, dass der Hausbock auf Pilz befallenes Holz angewiesen ist. Der von mir nicht erkennbare Pilzbefall in diesem Holz hat mit dem Hausbockbefall nichts zu tun.

Die doch originellste Deutung dieser Fotos nahm Herr Radovic am 22.04.2010 öffentlich in Göttingen vor. Seiner Meinung nach seien diese Fotos gefälscht.

Ist ein Holz nicht imprägniert und tritt Befall dann nachträglich auf, haftet der Zimmermann für diese Schäden. Auch der Planer und der Bauleiter werden beteiligt.

Ich kann nur raten, solche Hölzer zumindest im Außenbereich zu imprägnieren.

 

 

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